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Mögliche Folgen einer Abtreibung

Körperliche, psychische oder psychosomatische Folgeerscheinungen

Die Tötung eines ungeborenen Kindes im Mutterleib ist ein schwerwiegender Eingriff in die natürlichen Abläufe des weiblichen Organismus. Je nach Lebenssituation können erhebliche körperliche, psychische oder psychosomatische Folgeerscheinungen auftreten, die in den Beratungsgesprächen leider viel zu selten erwhnt werden.

Die Symptome müssen nicht sofort nach der Abtreibung auftreten, sondern kommen mitunter erst nach vielen Jahren zum Vorschein. Manchmal werden sie zwar wahrgenommen, aber nicht mit der Abtreibung in Zusammenhang gebracht. Sie sind individuell ganz verschieden und ergeben ein eigenes Krankheitsbild, das man in der Psychologie Post Abortion Syndrom (PAS) nennt.

Betroffene Frauen berichten von negativen Gefühlszuständen wie Depressionen, Schuldgefühlen und Weinkrämpfen bis hin zu Selbstmordversuchen. Am häufigsten treten folgende Probleme auf:

- Seelischer Schmerz über den Verlust des Kindes
- Schuldgefühle
- Angst
- Zorn und Aggression
- Albträume
- Identitätskrisen
- Depressionen, Selbstmordgedanken und Selbstmord

Das Post Abortion Syndrom ist eine Posttraumatische Störung. Oft empfindet sich die Frau dabei als Opfer und Täter zugleich. Theresa Burke, Gründerin der Selbsthilfegruppe "Rachel e.V" erklärt nach langjähriger Erfahrung mit betroffenen Frauen:

"Wenn eine Mutter abrupt und gewaltsam von ihrem Kind getrennt wird, erlebt sie ein Trauma, und das ist natürlich. An ihr ist etwas geschehen, was gegen die Natur gerichtet ist und den Tod bringt. In vielen Fällen hat die Frau ihrem Gewissen und ihren natürlichen Instinkten Gewalt angetan. Ihr Bild von einer Mutter, die Leben schenkt, schützt und erhält, ist zerstört.

Ich habe Tausende von Frauen beraten, deren Leben durch das Trauma der Abtreibung, die sie als einen grausamen, entwürdigenden Vorgang erlebt haben, zerschlagen wurde. Sie empfinden Schmerz und Traurigkeit, das Herz tut ihnen weh, sie fühlen sich schuldig und fühlen Scham und Zorn.

Aber Frauen haben gelernt, sich zu betäuben mit Alkohol und Drogen. Oder sie versuchen, ihr Trauma dadurch zu bewältigen, dass sie es wiederholen. Einige Frauen rufen ihren Abtreibungsschmerz immer wieder hervor, indem sie häufig den Partner wechseln und immer wieder abtreiben, gefangen in traumatischen Teufelskreisen von Verlassen- und Zurückgewiesen werden. Andere ersticken ihre Gefühle durch ungeordnetes Essen, leiden an Panikattacken, seelischer Depression, Angst und Suizidgedanken, einige auch an bleibenden körperlichen Schäden und Verletzungen an den Fortpflanzungsorganen, so dass sie keine Kinder mehr bekommen können.

Abtreibung ist ein Todeserlebnis, das Aus für die Zukunft eines Menschen, einer Beziehung, einer Verantwortung, sie ist Tod und Ende des Zusammengehörens von Mutter und Kind, des Verbundenseins und der Unschuld. Ein derartiger Verlust wird selten ohne innere Konflikte und widerstreitende Gefühle erlebt."

 

 
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