Fragen und Antworten zur Wunderbaren Medaille

Die Medaille ist kein Talisman. Die Medaille ist kein Glücksbringer. Die Gläubigen nannten sie sogleich die "Wundertätige" und bekannten so, dass sie ein Zeichen des mütterlichen Schutzes Mariens ist. Wir sind von Gott geliebt. In Christus sind wir Kinder Gottes. Einzig darin liegt das Wunder, das alle anderen mit einschliesst Christus ist auferstanden, damit wir das Leben haben. Diese Frohbotschaft sollen wir durch unser ganzes Leben verkünden.

MARIA IST DER WEG ZU DIESER FROHBOTSCHAFT.

Die Medaille ist für jene, die sie tragen, ein Licht, um sie zu erleuchten, sie zu leiten und aus ihnen Boten der Hoffnung zu machen.



Was sagt die Katholische Kirche über diese Medaille?
Der Erzbischof von Paris verfasste 1839 ein eigenes Hirtenschreiben über die Medaille und empfahl, sie zu tragen und das darauf geschriebene Gebet oft zu verrichten. Der damals lebende Papst Gregor XVI. liess die Medaille am Fuße seines Kreuzes anbringen und trug sie selbst. Er liess den Ursprung der Medaille gewissenhaft prüfen und erklärte die Echtheit als gesichert. Eine grosse Anerkennung fand die Medaille auch durch Papst Leo XIII., als er 1894 ein eigenes Fest der "Erscheinung der Wunderbaren Medaille" für den 27. November anordnete. Pius X. errichtete die "Vereinigung der Wunderbaren Medaille". Paps Pius Xl. äusserte sich wiederholt wohlwollend über die Medaille und sein Nachfolger, Pius XII. verschenkte sie gern bei Audienzen. Er war es auch, der Schwester Katharina Laboure`, die die Erscheinungen hatte am 27. Juli 1947 für heilig erklärte. Bei der Öffnung ihres Grabes im Jahre 1933 war ihr Leib unversehrt vorgefunden worden, obgleich er 56 Jahre im feuchten Grab gelegen hatte. Er ruht jetzt in der Kapelle in der Rue de Bac. Papst Johannes Paul II. besuchte diese Kapelle während seines Frankreich-Besuches 1980 und betete dort zur "Jungfrau von der Wunderbaren Medaille".

Was ist eine geweihte Medaille theologisch gesehen eigentlich?

Die Kirche unterscheidet zwischen Sakramenten und Sakramentalien. Sakramente sind von Christus eingesetzt, die Sakramentalien durch die Kirche. Zu den Sakramentalien gehören alle Weihen und Segnungen und die geweihten Dinge, also auch die geweihten Medaillen. Der Sinn der Sakramentalien ist vor allem, Gottes Segen und Schutz herabzuflehen und die Welt, die vielfach vom Bösen beherrscht wird, Gott zu überantworten. Freilich müssen die Sakramente im Mittelpunkt stehen, aber es wäre eine wirkliche Vernachlässigung, wenn deshalb die Sakramentalien unbeachtet blieben. Alfred Barth schreibt: "Wo keine Peripherie ist, ist auch kein Mittelpunkt. Unsere Aufgabe ist es nicht, die Peripherie abzuschaffen sonst ist bald der Mittelpunkt selbst Peripherie sondern sie mit dem Mittelpunkt zu verbinden. Durch die Sakramentalien wird das ganze den Menschen umgebende Leben in Kirche, Familie und Welt in die gläubige Frömmigkeit einbezogen."

Veräusserlicht die Medaille nicht den Glauben?
Die berechtigte Sorge, daß äussere Zeichen wie die "Wunderbare Medaille" als Talisman benützt werden könnten oder bei manchen Menschen an die Stelle eines praktizierten Glaubens treten, sind sicherlich nicht ganz unbegründet. Aber man darf nicht vergessen, dass viele sogenannte "Randchristen" durch Sakramentalien wie die "Wunderbare Medaille" immer noch - zumindest emotional - eine Beziehung zum Glauben bewahren. Und es gibt genügend Beispiele, wie diese Medaille Menschen geholfen hat, den Weg zu Christus wiederzufinden. In aller Regel wird die Medaille nicht zur Gefahr für das Wesentliche, sie lenkt nicht von Christus ab, sondern führt im Gegenteil, wenn manchmal auch erst nach Jahren, zu ihm hin.

Soll man die Medaille auch religiös Fernstehenden schenken?
Viele persönliche Zeugnisse belegen, dass das vertrauensvolle und liebende Weitergeben der Medaille an Menschen, die keine besondere Beziehung zu Gott, Maria oder der Kirche hatten, immer wieder zu Bekehrungen und Hilfe geführt hat. Gott ist ja nicht nur ein Gott der Christen, und Maria ist laut Vatikanum II die Mutter aller Menschen. Die Medaille darf niemandem aufgedrängt werden, aber sie sollte, wie der Glaube selbst, ein Angebot an jeden Menschen sein. Für viele begann der Weg zurück zum Glauben über die "Wunderbare Medaille".





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